Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende und so langsam wird es Zeit finanziell ein Fazit zu ziehen. Für 2018 hatte ich mir ein paar Ziele gesetzt.
Sparquote auf über 30%
Trotz eines turbulenten Berufslebens habe ich meine Sparquote stabil über 30% halten können. Die Macht der Sparpläne eben, einmal einrichten und durchhalten.
Wiederherstellung des Rendite/Risiko Verhältnis
Ist mir letztlich schon früh gelungen, allerdings nur durch Buchhaltung. Ich zähle mittlerweile meine Anteile an Immobilien und Ansprüche aus einem Erbe als Teil des sicheren Vermögens. Früher hatte ich das gar nicht weiter beachtet.
P2P Kredite Summe auf 10.000 Euro erhöhen
Da bin ich etwas über das Ziel hinaus geschossen und habe 15.000 Euro investiert. Ziel habe ich erreicht.
15 einzelne Aktien im Depot haben
Am Ende wurde es sogar 18 Aktien wobei die Positionen teilweise noch recht klein sind.
Ziel knapp verfehlt: ETF Depot Rebalancing
Habe ich mit Dividenden durchgeführt. Aktuell mangelt es aber noch am MSCI World Anteil. Ich habe Mitte des Jahres einen alten ETF verkauft und die Verkaufserlöse in Einzelaktien gesteckt. Ziel also verfehlt. Das werde ich nächstes Jahr mit frischem Geld nachholen.
Ziel verfehlt: Bargeldbestand aufbauen um Chancen nutzen zu können
Ein Festgeld lief aus, daher habe ich wieder etwas Kapital. Das habe ich aber fast alles in einen ETF Riester Vertrag gesteckt. Ziel also verfehlt. Ich fühle mich durchaus wohl mit der aktuellen Investitionsquote und meine sonstigen Rücklagen sind auch nicht zu knapp. Daher werde ich dieses Ziel nicht weiter verfolgen
Ausblick auf 2019
Für 2019 habe ich mir auch schon Ziele gesetzt. So möchte ich in meinem Fairr Riester Vertrag 5000 Euro Vermögen erreichen da es hier eine Grenze gibt wo die Gebühren etwas sinken. Das ETF Depot braucht noch etwas Futter damit es wieder im gewünschten Gleichgewicht ist. Aber die größte Herausforderung wird Projekt "20.000 Euro in 2019". Ich werde versuchen in 2019 zu investieren und zu sparen. Das ist für mich eine ganz schöne Herausforderung, aber wie heißt es, man wächst mit seinen Zielen.
Samstag, 22. Dezember 2018
Freitag, 12. Oktober 2018
Meine finanzielle Freiheit
Wichtige Erkenntnis für mich, die ich hier mal mit euch teilen wollte.
Durch Vermögensaufbau mit Aktien/P2P und die Dividenden bin ich mittlerweile so weit das ich einen gewissen "F*ck you" Status erreicht habe. Neuer Job ist doof? Egal, kündige ich halt und suche mir etwas was auch noch Spaß macht.
Selbst wenn ich zeitnah nichts finde, was unwahrscheinlich ist, kann ich mich durch Rücklagen und Dividenden länger über Wasser halten.
Das liegt nicht unbedingt daran das ich jetzt schon Millionen im Depot habe, sondern das ich einfach meine Ausnahmen und Ausgaben im Griff habe. Das kommt dadurch das ich das mal optimiert habe weil ich das Ziel hatte mehr Aktien zu kaufen. Ich brauche keine Berater oder Banker mehr die mir irgendwas andrehen wollen, ich kann finanziell selber denken.
Es ist zwar noch ein weiter Weg zur theoretischen finanziellen Freiheit. Aber alleine dieser Erkenntnis macht mich mental frei.
Also liebe Mitstreiter, immer schön weiter machen und Bildung ist die beste Investition!
Montag, 30. April 2018
Meine P2P Plattformen im Überblick
Mein Favorit: Mintos
Die Plattform Mintos ist im Moment bei Investoren recht beliebt - und das zu Recht. Sie ist auch für mich der Standard mit dem ich vergleiche. Es gibt hier ein großes Angebot unterschiedlicher Kreditkarten, Darlehensanbahnern, Ländern und für mutige sogar Währungen außerhalb des Euros. Das Tool zum automatisieren investieren, der Autoinvest, arbeitet schnell und zuverlässig. Neue eingezahltes Geld ist zügig investiert. Auch die Rendite ist vernünftig und für deutsche Anleger gibt es auch eine Art Steuerbescheinigung was das erstellen der Steuererklärung vereinfacht. Ich fühle mich hier wohl und hier liegt aktuell auch der Großteil meines P2P Investments.
Direkt gefallen: PeerBerry
Diese noch recht neue Plattform hat mich direkt an Mintos erinnert, was ja eigentlich schon mal positiv ist. Zwar ist das Angebot deutlich übersichtlicher aber doch gut genug das man sein Geld automatisiert investiert bekommt. Es gibt hier nur kurz laufende Kredite aus Polen und Tschechien. Frisches Kapital werde ich eine Weile nur in PeerBerry packen, da meine Investition in Mintos jetzt einen ordentlichen Wert erreicht hat.
Langweilig: Robocash
Robocash ist eine Seite die P2P Kredite auf das Wesentliche reduziert hat. Die Seite ist komplett auf das automatisierte Investment ausgelegt. Bei den einzelnen Krediten sieht man so gut wie keine Daten mehr. Es gibt aktuell nur kurz laufende Kredite mit 14% und BuyBack. Es dauert ggf. ein paar Tage bis neues Geld voll investiert ist. Ansonsten kann ich nicht viel über die Plattform schreiben, sie läuft einfach so vor sich hin. Fast schon langweilig.
Wie Festgeld mit hohem Risiko: DoFinance
DoFinance hat ein etwas anderes Konzept als die anderen Plattformen. Auch hier erhält man Kredite mit bis zu 12%, auch hier wird indirekt in kurz laufende Kredite investiert. Allerdings investiert man hier sein Geld in Pakete und DoFianance macht den Rest. Die drei Pakete haben unterschiedliche Zinssätze und Kündigsfristen. Das ganze erinnert vom Handling her irgendwie dem klassischen Festgeld, wenn auch zu klar höherem Risiko. Laufzeit einstellen und nach der Laufzeit erhält man das Geld zurück - inklusive Zinsen. Nachdem hier das Geld meist länger gebunden ist und es zwischendrin keine Auszahlungen gibt, leidet hier etwas der Zines-Zins Effekt. Dafür muss man zwischendrin ggf. keine Steuer zahlen.
Andere Plattformen: So lala
Neben diesen Plattformen habe ich mir auch noch andere Plattformen angeschaut, bin aber von keiner wirklich begeistert. Twino und Swaper sind zwar von der Website und Rahmenbedingungen okay, nur leider hat der Autoinvest bei mir kaum etwas gemacht - es lag ständig Geld rum. Viventor hat aktuell nur lang laufende Kredite und relativ wenige Anbieter. Bei dieser Plattform bin ich mir aktuell noch nicht wirklich sicher was ich von ihr halten soll. Ich teste sie gerade mit kleinem Geld.
Die Plattform Mintos ist im Moment bei Investoren recht beliebt - und das zu Recht. Sie ist auch für mich der Standard mit dem ich vergleiche. Es gibt hier ein großes Angebot unterschiedlicher Kreditkarten, Darlehensanbahnern, Ländern und für mutige sogar Währungen außerhalb des Euros. Das Tool zum automatisieren investieren, der Autoinvest, arbeitet schnell und zuverlässig. Neue eingezahltes Geld ist zügig investiert. Auch die Rendite ist vernünftig und für deutsche Anleger gibt es auch eine Art Steuerbescheinigung was das erstellen der Steuererklärung vereinfacht. Ich fühle mich hier wohl und hier liegt aktuell auch der Großteil meines P2P Investments.
Direkt gefallen: PeerBerry
Diese noch recht neue Plattform hat mich direkt an Mintos erinnert, was ja eigentlich schon mal positiv ist. Zwar ist das Angebot deutlich übersichtlicher aber doch gut genug das man sein Geld automatisiert investiert bekommt. Es gibt hier nur kurz laufende Kredite aus Polen und Tschechien. Frisches Kapital werde ich eine Weile nur in PeerBerry packen, da meine Investition in Mintos jetzt einen ordentlichen Wert erreicht hat.
Langweilig: Robocash
Robocash ist eine Seite die P2P Kredite auf das Wesentliche reduziert hat. Die Seite ist komplett auf das automatisierte Investment ausgelegt. Bei den einzelnen Krediten sieht man so gut wie keine Daten mehr. Es gibt aktuell nur kurz laufende Kredite mit 14% und BuyBack. Es dauert ggf. ein paar Tage bis neues Geld voll investiert ist. Ansonsten kann ich nicht viel über die Plattform schreiben, sie läuft einfach so vor sich hin. Fast schon langweilig.
Wie Festgeld mit hohem Risiko: DoFinance
DoFinance hat ein etwas anderes Konzept als die anderen Plattformen. Auch hier erhält man Kredite mit bis zu 12%, auch hier wird indirekt in kurz laufende Kredite investiert. Allerdings investiert man hier sein Geld in Pakete und DoFianance macht den Rest. Die drei Pakete haben unterschiedliche Zinssätze und Kündigsfristen. Das ganze erinnert vom Handling her irgendwie dem klassischen Festgeld, wenn auch zu klar höherem Risiko. Laufzeit einstellen und nach der Laufzeit erhält man das Geld zurück - inklusive Zinsen. Nachdem hier das Geld meist länger gebunden ist und es zwischendrin keine Auszahlungen gibt, leidet hier etwas der Zines-Zins Effekt. Dafür muss man zwischendrin ggf. keine Steuer zahlen.
Andere Plattformen: So lala
Neben diesen Plattformen habe ich mir auch noch andere Plattformen angeschaut, bin aber von keiner wirklich begeistert. Twino und Swaper sind zwar von der Website und Rahmenbedingungen okay, nur leider hat der Autoinvest bei mir kaum etwas gemacht - es lag ständig Geld rum. Viventor hat aktuell nur lang laufende Kredite und relativ wenige Anbieter. Bei dieser Plattform bin ich mir aktuell noch nicht wirklich sicher was ich von ihr halten soll. Ich teste sie gerade mit kleinem Geld.
P2P Kredite der Turbo für das Portfolio
Seit einigen Jahren scheint gefühlt jeden Monat eine neue Plattform für P2P-Kredite zu starten. Auch ich konnte auf Grund von Zinsen im Bereich von 10 bis 14 Prozent nicht widerstehen.
P2P steht hierbei für Peer to Peer. Die Idee ist also das normale Leute sich untereinander Kredite geben. Die Banken bleiben draußen. Die Kreditgeber erhalten höhere Renditen. Die Kreditnehmer kommen schneller und unkomplizierter zu einem Kredit, den sie vielleicht bei einer Bank gar nicht erhalten würden. So zumindest die Theorie
In der Praxis ist das ganze sehr viel unromantischer. Als Investor schiebe ich das Geld auf eine Plattform wie Mintos auf der vorfinanzierte Kredite von Kreditanbahnern angeboten werden. Der Akt des Investments läuft dabei weitestgehend automatisiert und unpersönlich ab. Als Investor lasse ich eine Art Roboter, den Autoinvest, laufen der dann mein Geld automatisch in kleinen Häppchen in Kredite unterbringt. Bei einigen Plattformen gibt es dann auch noch eine "Rückkaufgarantie" (Buyback) bei der die Kreditanbahner überfällige Kredite z.B. nach 60 Tagen zurückkaufen. Das soll mich als Investor beruhigen und die Liquidität erhöhen. Das dies natürlich nicht unendlich klappt und die Rückkaufgarantie nur eine etwas trügerische Sicherheit bietet sollte einem hier bewusst sein.
Letztlich ist mein Geld einfach nur ein Hebel für einen Darlehensanbahner. Dieser arbeitet in einer meist weniger entwickelten Volkswirtschaft wie Georgien, Armenien oder Estland. Dafür das ich einen Teil des Risikos bei diesen P2P Krediten übernehme kriege ich dann aktuell meist irgendwo 10 bis 14 Prozent Zinsen. Dabei sollte einem klar sein das diese Art der Investition ein höheres Risiko hat. Rendite kommt nun mal von Risiko.
P2P steht hierbei für Peer to Peer. Die Idee ist also das normale Leute sich untereinander Kredite geben. Die Banken bleiben draußen. Die Kreditgeber erhalten höhere Renditen. Die Kreditnehmer kommen schneller und unkomplizierter zu einem Kredit, den sie vielleicht bei einer Bank gar nicht erhalten würden. So zumindest die Theorie
In der Praxis ist das ganze sehr viel unromantischer. Als Investor schiebe ich das Geld auf eine Plattform wie Mintos auf der vorfinanzierte Kredite von Kreditanbahnern angeboten werden. Der Akt des Investments läuft dabei weitestgehend automatisiert und unpersönlich ab. Als Investor lasse ich eine Art Roboter, den Autoinvest, laufen der dann mein Geld automatisch in kleinen Häppchen in Kredite unterbringt. Bei einigen Plattformen gibt es dann auch noch eine "Rückkaufgarantie" (Buyback) bei der die Kreditanbahner überfällige Kredite z.B. nach 60 Tagen zurückkaufen. Das soll mich als Investor beruhigen und die Liquidität erhöhen. Das dies natürlich nicht unendlich klappt und die Rückkaufgarantie nur eine etwas trügerische Sicherheit bietet sollte einem hier bewusst sein.
Letztlich ist mein Geld einfach nur ein Hebel für einen Darlehensanbahner. Dieser arbeitet in einer meist weniger entwickelten Volkswirtschaft wie Georgien, Armenien oder Estland. Dafür das ich einen Teil des Risikos bei diesen P2P Krediten übernehme kriege ich dann aktuell meist irgendwo 10 bis 14 Prozent Zinsen. Dabei sollte einem klar sein das diese Art der Investition ein höheres Risiko hat. Rendite kommt nun mal von Risiko.
Sonntag, 25. März 2018
Warum ich die Dividendenstrategie liebe
Anfang 2018 geht es an der Börse wieder etwas ruppiger zu. Die Volatilität ist wieder da und es gab die eine oder andere Korrektur. Davon bleibt man auch als Anleger mit einer Dividendenstrategie nicht verschont. Etwas härter trifft es da auch den ansonsten stabilen Lebensmittel und Konsumgüterbranche. Als Beispiel sei hier einmal die Aktie von Unilever genannt die sich auch in meinem Depot befindet.
Wie man sieht ist die Aktie knapp 12% im Minus und in letzer Zeit ist sie eher noch weiter gesunken. Doch das ist nicht wirklich schlimm. Das Unternehmen macht weiter Umsatz und Gewinn und einen Teil davon zahlt es in Form von Dividenden wieder aus. So konnte ich mich vor kurzem auch mal wieder über ein paar Euronen freuen da Unilever die Quartalsdividende ausgeschüttet hat.
Bei Unilever gehe ich stark davon aus das ich da auch noch Dividende erhalte wenn die Aktie wieder etwas höher steht. Langfristig dürfte die Dividenden eher steigen als sinken. Von daher tun mir die aktuellen Schwankungen am Aktienmarkt gar nicht wirklich weh, eine regelmäßige Dividende beruhigt mich einfach sehr.
Dienstag, 13. März 2018
Kauf von E.ON für das Dividendendepot
Im deutschen Strommarkt zeichnet sich gerade eine größere Änderung ab. So tauschen die Firmen RWE und E.ON Geschäftsfelder und zerteilen dabei auch die RWE Tochter Innogy. Am Ende soll E.ON wohl als Besitzer der Stromnetze und Vertrieb an Privatkunden dastehen während RWE Energie erzeugt.
Ich schaue mich schon eine Weile nach einem klassischen Versorger für mein Dividenden Depot um. Besitzer von Stromnetzen sind dabei gerne mal solide Divendenzahler, ist halt ein berechenbares Geschäftsmodell. In diesem Bereich finde ich die spanische Firma Red Eléctrica interessant, konnte mich aber auf Grund der spanischen Quellensteuer noch nicht zu einem Kauf durchringen.
Nun könnte aber mittelfristig mit E.ON in Deutschland auch eine entsprechender solider Dividendenzahler entstehen. Die Bewertung der Aktie scheint mir aktuell auch relativ günstig. Daher habe ich mir mal 200 Stück dieser Aktie in mein Depot gelegt, mit der Spekulation darauf das sich daraus ein günstiger Einstieg in einen zukünftigen fleißigen Dividendenzahler ergibt. Der Einstieg ist mit über 3% Dividendenrendite günstig, mittelfristig rechne ich mit mehr. Natürlich gibt es das Risiko das die Übernahme scheitert und die Aktien dann wieder nachgeben, aber ein gewisses Risiko ist ja immer.
Damit ist mein "Deal Konto" auch wieder etwas aufgebraucht, mir lag die in letzer Zeit sowieso etwas zu viel Geld rum. Gekauft habe ich die Aktie Montagmorgen nach der Bekanntgabe der Pläne. Seitdem hat sich die Aktie schon mal gut entwickelt, ein paar Prozent Gewinn gegenüber dem Markt der nach unten ging ist ja schon mal nicht schlecht, wobei ich ja eigentlich nur auf die Dividende scharf bin.
Weitere spannende Lektüre zum Thema findet ihr im Artikel Milliardenpoker in der deutschen Energiebranche von Jonathan Neuscheler.
Donnerstag, 8. März 2018
Haushaltsbuch März 2018
Ein Haushaltsbuch ist ein bewährtes Mittel um seine Einnahmen und Ausgaben im Blick zu haben. Ich führe alle paar Jahre ein paar Monate ein ausführliches Haushaltsbuch wo ich fast jedem Euro den ich Monat einnehme und ausgebe einen Namen gebe. Meist reicht mir aber eine grobe Übersicht. Bei einigen Posten reicht es mir einfach grob zu wissen was ich dafür ausgebe. Bei einigen Posten weiß ich auch nicht wirklich wie viel ich jetzt genau ausgebe. Ich bin ehrlich gesagt zu faul die Packung Socken die ich beim Discounter mitnehme separat aufzuschreiben.
Ich lege dabei alles auf einen Monat um, auch Sachen die nur einmal pro Jahr anfallen wie Versicherungen.
Meine monatlichen Ausgaben sehen dann entsprechend so aus.
Ich lege dabei alles auf einen Monat um, auch Sachen die nur einmal pro Jahr anfallen wie Versicherungen.
Meine monatlichen Ausgaben sehen dann entsprechend so aus.
Nachdem ich letzes Jahr umgezogen bin sind hier einige Posten noch nicht fix. So kann es sein das der Abschlag für den Strom sich noch ändert und die Ausgaben für Internet und Telefon werden etwas steigen da der Rabatt für Neukunden wegfällt.
Grün markiert habe ich meine geplante Sparrate. Ich versuche mindestens 30% meines Einkommens zu sparen, in der Realität ist es dann mehr. Meist bleibt bei mir etwas mehr über da einige der Ausgaben sehr großzügig kalkuliert sind. Dann kaufe ich einfach hin und wieder noch Aktien nach. Selbiges mache ich mit sonstigen Einnahmen wie Dividenden oder Weihnachtsgeld, auch hier wird ein großer Teil wieder gespart.
Samstag, 3. März 2018
Monatszahler ins Depot - Kauf Realty Income und Main Street Capital
Ich habe im Februar und März zwei weitere Aktien für mein Dividendendepot gekauft. Beide Aktien haben die Besonderheit das sie monatlich Dividenden ausschütten.
Realty Income
Mit Realty Income habe ich mir dabei einen soliden REIT in das Depot geholt. Ein Real Estate Investment Trust (REIT) ist eine besondere Form einer Aktie bzw. eines Fonds die einen großen Teil der Einnahmen ausschüttet. Dafür gibt es steuerliche Vorteile für die Firma, vor allem in den USA. Realty Income ist im Bereich der Gewerbeimmobilien in den USA aktiv und zählt Firmen wie Fedex und Walmart zu seinen Kunden. Das Geschäft empfinde ich als relativ stabil, ein langfristiges Investment ergibt für mich daher Sinn. Ein wichtiger Grund beim Kauf eines REIT ist natürlich die Dividende. Nach den Kursrückgängen der letzten Zeit startet man mit einer Dividendenrendite von über 5%. Die Dividende wird dabei auch regelmäßig erhöht und sollte wohl auch langfristig steigen.
Nachdem Realty Income ein echtes Dickschiff in dem Bereich der REITs ist, muss man sich über das hohe KGV nicht wundern. Die Aktie wird wohl nie wirklich günstig, die stabile monatliche Dividende ist für viele Anleger einfach zu attraktiv. Ich sehe Realty Income als Kernposition die ich bei Gelegenheit immer mal wieder aufstocken werde und hoffe das die Dividenden weiter langfristig angehoben wird.
Main Street Capital
Die zweite Aktie die ich mir zugelegt habe ist Main Street Capital. Die Firma ist eine Business Development Company. Diese Art von Firmen ist in den USA tätig und kümmern sich um die Kapitalversorgung von Startups aber auch etwas größeren Firmen. Im Gegensatz zu Banken beteiligt sich eine BDC aber entweder am Eigenkapital oder wird sogar Miteigentümer von Firmen.Das Geschäftsmodell ist daher schon etwas speziell, eine Bewertung von Firmen in diesem Bereich daher etwas schwierig.
Wie REITs schütten diese Firmen oft einen großen Teil ihrer Gewinne aus was sie für Dividendeninvestoren attraktiv machen. Bei Main Street Capital gibt es aktuell über 6% Dividendenrendite zu holen, wobei es wohl auch öfter mal zusätzliche Ausschüttungen in Form von Sonderdividenden gibt. Die schon beachtliche normale Dividende wird monatlich ausgeschüttet. Main Street Capital ist ein recht solider Dividendenzahler, wobei die Dividende in diesem Bereich natürlich nicht als so sicher gelten kann wie bei einem REIT.
Im Bereich der BDCs kann aber auch Main Street Capital als Schwergewicht zählen, was für mich auch ein Kaufgrund war. Im Gegensatz zu Realty Income ist diese Position aber etwas spekulativer, da es mir sehr schwer fällt BDCs wirklich zu bewerten. Bei dieser Firma habe ich es ganz klar auf die Dividende abgesehen, habe daher ggf. auch keine Skrupel die Position wieder aufzulösen wenn es hier zu einer Dividendenkürzung kommt. Mit dieser Position hätte ich dann auch endlich mal etwas im Bereich Finanzen im Depot. Hier tue ich mich irgendwie schwer Firmen zu finden und zu bewerten, also habe ich jetzt einfach mal eine größere Firma mit solider Dividende geholt. Vielleicht nicht unbedingt ganz rational, aber no risk no fun :)
Realty Income
Mit Realty Income habe ich mir dabei einen soliden REIT in das Depot geholt. Ein Real Estate Investment Trust (REIT) ist eine besondere Form einer Aktie bzw. eines Fonds die einen großen Teil der Einnahmen ausschüttet. Dafür gibt es steuerliche Vorteile für die Firma, vor allem in den USA. Realty Income ist im Bereich der Gewerbeimmobilien in den USA aktiv und zählt Firmen wie Fedex und Walmart zu seinen Kunden. Das Geschäft empfinde ich als relativ stabil, ein langfristiges Investment ergibt für mich daher Sinn. Ein wichtiger Grund beim Kauf eines REIT ist natürlich die Dividende. Nach den Kursrückgängen der letzten Zeit startet man mit einer Dividendenrendite von über 5%. Die Dividende wird dabei auch regelmäßig erhöht und sollte wohl auch langfristig steigen.
Nachdem Realty Income ein echtes Dickschiff in dem Bereich der REITs ist, muss man sich über das hohe KGV nicht wundern. Die Aktie wird wohl nie wirklich günstig, die stabile monatliche Dividende ist für viele Anleger einfach zu attraktiv. Ich sehe Realty Income als Kernposition die ich bei Gelegenheit immer mal wieder aufstocken werde und hoffe das die Dividenden weiter langfristig angehoben wird.
Main Street Capital
Die zweite Aktie die ich mir zugelegt habe ist Main Street Capital. Die Firma ist eine Business Development Company. Diese Art von Firmen ist in den USA tätig und kümmern sich um die Kapitalversorgung von Startups aber auch etwas größeren Firmen. Im Gegensatz zu Banken beteiligt sich eine BDC aber entweder am Eigenkapital oder wird sogar Miteigentümer von Firmen.Das Geschäftsmodell ist daher schon etwas speziell, eine Bewertung von Firmen in diesem Bereich daher etwas schwierig.
Wie REITs schütten diese Firmen oft einen großen Teil ihrer Gewinne aus was sie für Dividendeninvestoren attraktiv machen. Bei Main Street Capital gibt es aktuell über 6% Dividendenrendite zu holen, wobei es wohl auch öfter mal zusätzliche Ausschüttungen in Form von Sonderdividenden gibt. Die schon beachtliche normale Dividende wird monatlich ausgeschüttet. Main Street Capital ist ein recht solider Dividendenzahler, wobei die Dividende in diesem Bereich natürlich nicht als so sicher gelten kann wie bei einem REIT.
Im Bereich der BDCs kann aber auch Main Street Capital als Schwergewicht zählen, was für mich auch ein Kaufgrund war. Im Gegensatz zu Realty Income ist diese Position aber etwas spekulativer, da es mir sehr schwer fällt BDCs wirklich zu bewerten. Bei dieser Firma habe ich es ganz klar auf die Dividende abgesehen, habe daher ggf. auch keine Skrupel die Position wieder aufzulösen wenn es hier zu einer Dividendenkürzung kommt. Mit dieser Position hätte ich dann auch endlich mal etwas im Bereich Finanzen im Depot. Hier tue ich mich irgendwie schwer Firmen zu finden und zu bewerten, also habe ich jetzt einfach mal eine größere Firma mit solider Dividende geholt. Vielleicht nicht unbedingt ganz rational, aber no risk no fun :)
Montag, 19. Februar 2018
Aktienvorstellung Deutsche Beteiligungs AG
Nachdem bald die Dividende kommt wollte ich euch hier die Deutsche Beteiligungs AG kurz vorstellen.
Beim Durchsicht des kleinen Bruders des DAX ist mir dieses Unternehmen aufgefallen. Die Firma ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine deutsche Beteiligungsgesellschaft die sich auf den Mid Cap Bereich in verschiedenden Sektoren konzentriert. Dazu kommen Aktivitäten im Finanzierungsbereich wie die Auflage eigener Fonds und Beratungsaktivitäten in diesem Bereich. Mir hat außerdem gefallen das die Mitglieder des Vorstands Aktien des Unternehmens erwerben, für mich ein gutes Zeichen das sie vom Unternehmen überzeugt sind.
Seit meinem Kauf Ende 2016 ist die Aktie rund 50% gestiegen und ist damit die Aktie mit dem höchsten Buchwert in meinem Depot. Daneben gibt es mit 1,40 Euro dieses Jahr eine ordentlich Dividende von aktuell immer noch über 3%, eine Steigerung von rund 16,5% (20 Cent) gegenüber dem Jahr davor. Es ist aber abzusehen das die Dividenden in Zukunft nicht mehr so stark ansteigen wird, laut der Dividendenpolitiok will man mehr auf eine stabile Dividende setzen die, wenn möglich, auch erhöht wird. Man wird aber nicht mehr mit so hohen Ausschüttungsquoten arbeiten um der Firma ein allgemeines Wachstum zu ermöglichen. Das KGV ist nach dem Anstieg 2017 mittlerweile bei 13,7 angelegt. Kein absolutes Schnäppchen mehr, aber für mich weiterhin kaufenswert. Man kann die Firma auf Grund der Menge der Beteiligungen durchaus auch als Ersatz für einen MDAX ETF sehen.
Aktuell laufen die Geschäfte gut, aber wie bei jeder Beteiligungsgesellschaft gibt es auch Risiken. Neben dem Zinsrisiko wird es wohl mittelfristig auch schwieriger günstige Beteiligungen zu finden. Mittelstand in Deutschland und Europa ist ja auch etwas worauf auch ausländische Beteiligungsfirmen, ja wohl sogar Waren Buffet, scharf sind.
Weitere Informationen zur Firma gibt es auf deren Website, vor allem die Investor Relations Seite ist hier sehr informativ.
Abonnieren
Posts (Atom)

