Donnerstag, 21. Februar 2019

Experiment: In P2P Kredite investiert mit Kredit

In Deutschland kommt man relativ einfach an Konsumentenkredite mit vielleicht 3 bis 4 Prozent ran. Entweder verwendet man eine Kreditvergleichsplattform oder holt sich einen Kredit bei seiner Online Bank. Bei der Investition in ausländische P2P Kredite kann man ohne größeren Aufwand aktuell um die 11 bis 12 Prozent Zinsen bei Plattformen mit Buyback erreichen.

Man muss nun kein Genie sein um festzustellen das die eine Zahl größer ist als die andere. Man kann also versuchen die Investition in P2P Kredite zu hebeln. Mit investiert Geld das man zu 4 Prozent geliehen hat und erreicht 12 Prozent Rendite. Bleibt etwa 8 Prozent Rendite minus Steuern.

Diese Idee beschäftigt mich jetzt schon eine Weile. Ich probiere das nun mit einem kleinen Kredit aus. Ich habe dazu einen Kredit über 5000 Euro zu knapp 4 Prozent mit einer Laufzeit von 12 Monaten aufgenommen und bei der noch jungen P2P Plattform Fastinvest investiert. Das besondere an dieser Plattform ist, das sie gerade noch Kredite zu 15 Prozent hat. Klar ist das Risiko hier allgemein durchaus vorhanden. Notfalls kann ich die knapp 440 Euro Kreditrückzahlung aber auch relativ locker aus meinen Gehalt bestreiten. Wenn alles gut geht, zahle ich das aber aus den Rückzahlungen der P2P Kredite zurück und mache pro Monat knapp 50 Euro Reingewinn.

Mal sehen wie sich das anfühlt wenn man monatlich einen Kredit bedienen muss. Ich hatte sowas bisher nie.

Hier ein Video von Aktien mit Kopf mit Überlegungen zu diesem Thema.


Samstag, 2. Februar 2019

Guter Start in das Jahr 2019

Das Jahr 2018 ging etwas turbulent zu Ende. Beruflich gab es einige Veränderungen und ich fand den Start hier etwas verwirrend. Nachdem ich hier etwas abgelenkt war, habe ich gar nicht wirklich mitbekommen was an der Börse passiert ist. Der Dezember war einer der schlechtesten Börsenmonate überhaupt und auch mein Depot war über 10 Prozent im Minus. Interessant wie sich hier die Wahrnehmung über die Zeit ändert. Als ich mit Investitionen in der Börse angefangen habe waren 2 Prozent Kursrückgang noch emotional schwierig.

Doch nach den Feiertagen hat sich dann alles etwas beruhigt. Einerseits bin ich wieder im Berufsleben angekommen andererseits ist der viel beschworene Bärenmarkt wohl erst einmal ausgefallen. Meine Aktien und ETFs haben sich vom Kurs her doch etwas erholt. Ich hatte Gelegenheit genutzt und Anfang Januar fleißig investiert. Neu im Depot ist die Aktie der SSE, einer der größten Energieversorger aus dem Vereinigten Königsreich. Das ist natürlich auch etwas eine Spekulation darauf das der Brexit jetzt gar nicht so schlimm sein wird. Schau mer mal. Ansonsten habe ich etwas Geld in einen ETF auf die Emerging Markets geschoben. Mir schien der Kursrückgang übertrieben, bisher sieht es danach aus als hätte ich hier richtig geraten.

Durch die zusätzlichen Investitionen und Abbau von Cashreserven sieht es natürlich auch gut mit meinem Ziel "20.000 Euro in 2019" aus. 5000 Euro habe ich bereits überschritten und rein durch die üblichen Sparpläne sollte ich ohne große Anstrengung die Hälfte der Summe bis Endes des Jahres erreichen. Soweit, so gut.